Surf Gold auf Film: The Old, The Young & The Sea

An dieser Stelle wollen wir versuchen zu ignorieren, dass wir bei dem Wort “Surfboard” sofort einen Beyoncé Ohrwurm haben, okay? Hier geht es um richtige Surferboys. Um Menschen, die ihr ganzes Leben lang das perfekte Set suchen. Oder den perfekten Ort. Und dabei nie wirklich ankommen – etwas, was ihnen wahrscheinlich aber auch ohne das Surfen nicht gelingen würde. Es geht um Althippies und Neulinge, um das Handwerk, das hinter den Surfboards steht, um die Menschen, die an Europas Küsten leben, um die Bedeutung eines Autos, um kleine und große Wellen vor den Küsten Portugals, Frankreichs und Spaniens. Und um das Leben, das sie riskieren.

Die Österreicher Andreas und Mario von Nomad Earth haben zusammen mit einem kleinen Team und ganz ohne Erfahrung im drehen von Surf-Dokus einen Film geschaffen, der wirklich außergewöhnlich ist. Und glaubt mir: das sage ich nicht über jeden Film, der ein paar nett aussehende Wellenreiter eingefangen hat. Tatsächlich schalte ich mit einer erschreckenden Regelmäßigkeit das Apple TV an, nur um im Channel von Red Bull die Surfermädchen zu begleiten und von einem anderen Leben zu träumen. Der Trailer zu “The Old, The Young & The Sea” verspricht eine wahnsinnig schöne Bilder, viel Rastlosigkeit und vor allem: spannende Lebensgeschichten. Einen “Menschenfilm” wollten sie machen, und genau das haben sie getan.


Komplett sehen kann man den Film, wenn er dann demnächst als Download verfügbar ist – oder bei einem der Screenings, die noch anstehen. Infos zu beidem gibt’s auf der offiziellen Website des Films, hier die Screening-Termine:

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Mehr Hintergrundwissen zur Entstehung von “The Old, The Young & The Sea” findet ihr hier.

Fanni liebt das Internet, ihren Kiez in Neukölln, Schaukelstühle, italienisches Essen und Musik, die sie auf dem Sofa hüpfen lässt. Sie kann schneller Bier trinken als alle anderen, verträgt aber außer Mexikaner keine Kurzen.

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