PonyDanceTravel: Auf einen Kaffee mit Ahmad Larnes

Alles neu macht der Mai! “Auf einen Kaffee mit…” ist eine neue Kategorie auf PonyDanceClyde mit der wir interessante Menschen in ihrem Lieblingscafé in ihrer Heimatstadt treffen. Mit nur fünf Fragen entdecken wir für euch den besten Kaffee der Stadt und bekommen Insider-Reise-Tipps aus erster Hand serviert.

Den Anfang macht der stylische RnB-Sänger Ahmad Larnes in Paris. Ahmad und seine Band Schwarz Dont Crack veröffentlichen dieses Jahr ihre zweite EP auf dem französischen Indie-Label Kitsuné. Das Label gibt es seit 2002 und kombiniert Musik und Mode mit einem Pariser Twist. Bestimmt kennt ihr die heißen Parisien-Caps, die beliebten Maison Kitsuné Compilations oder einige Künstler die dort veröffentlichen, wie Two Door Cinema Club, Crystal Fighters oder Hot Chip.

Wir treffen uns im Café Kitsuné, dessen Lage romantischer nicht sein könnte: In den Gärten des Palais Royal am Musée du Louvre im ersten Arrondissement. Ich nehme einen klassischen Americano, der mich mit seinem fruchtigen Geschmack an Schokolade und Haselnuss erinnert und wir kommen sofort mit den grinsenden Baristas aus Paris und Neuseeland ins Gespräch.

Hier geht es zum Kurz-Interview:

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PDC: Ahmad, wieso hast du das Café Kitsuné für unser Treffen ausgesucht?

Ahmad: Normalerweise hätte ich dich zum Café Telescope gebracht, dort findest du mich mindestens vier Mal die Woche. Mittlerweile bin ich mit dem Besitzer Nicholas per Du. Weil es dort aber immer so voll ist habe ich das Café Kitsuné ausgesucht, wo ich heute eigentlich erst zum zweiten Mal bin. Die Leute hier sind total nett, ich liebe es hier! Die Gegend hier um den Palais Royal ist wunderschön, und du warst noch nie hier also ist es wie ein kleines Abenteuer.

PDC: Was machst du gerade in Paris?
Ahmad: Ich bin im Juni 2013 hergezogen, die Liebe hat mich hier hergebracht. Momentan schreibe ich viele Songs. Ich bin gerade aus Marseille zurückgekommen, wo ich mit einem bekannten Produzenten einige Lieder aufgenommen habe. Sebastian und ich hatten mit Schwarz Dont Crack vor ein paar Tagen ein Konzert im La Java in Paris und am 28. Mai treten wir im Le Baron auf. Daher hatte ich die letzten Monate viel zu tun.

PDC: Welcher Moment hat dich in den letzten Monaten so richtig glücklich gemacht?
Ahmad: Ich habe nächste Woche Geburtstag und wir fahren nach Südfrankreich – darauf freue ich mich total! Außerdem verhandeln Sebastian und ich gerade einige neue (noch geheime) Deals für die Band, das waren tolle Neuigkeiten für uns! Momentan warten wir noch auf die finale Unterschriften, also drück uns bitte alle Daumen.

PDC: Was  ist der nächste Schritt für Schwarz Dont Crack?
Ahmad: Die Weltherrschaft natürlich! Nein, im Ernst – wir planen unser erstes Album für den Frühling 2015. Wir haben auch ein Video für unseren Song “All My Love” gedreht mit einer fantastischen Produktionsfirma in Berlin. Gerade müssen wir uns um die Freigaben der Samples die wir benutzen kümmern, damit wir das Video veröffentlichen können.

PDC: Was sollte ich in Paris auf jeden Fall nicht verpassen?
Ahmad: Du solltest dir auf jeden Fall die Robert Mapplethorpe Ausstellung im Grand Palais anschauen. Und du musst einmal in das  Palais De Tokyo, das Museum für Moderne Kunst in Paris, ich liebe es! Und mach auf jeden Fall einen Spaziergang durch das Marais-Viertel und durch Montmartre, viele Touristen aber es ist einfach wunderschön dort. Es gibt einfach so viel zum anschauen in Paris! Aber ehrlich gesagt – nichts schlägt Berlin im Sommer ich vermisse es so sehr.

Tausend Dank für das Interview lieber Ahmad!

Adresse zum nachprobieren:

Café Kitsuné
51 galerie Montpensier
75001 Paris

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Julia steht auf schwitzige Rockkonzerte, Whiskey und blutige Steaks. Sie braucht jede Nacht mindestens achteinhalb Stunden Schlaf und mindestens zehn Minuten um einen ironischen Witz zu verstehen.

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