Ein Flashback in die Jugend und frische Herbst-Liebe mit Mischa Barton und Keds

Es gab eine Zeit in meinen späten Teenager-Jahren, lang vor der eines eigenen Laptops, da saß ich regelmäßig auf dem schrecklich unbequemen Holzstuhl im elterlichen Arbeitszimmer, starrte in den Röhrenbildschirm des familieneigenen PCs und heulte mir die Augen aus. Stundenlang ging das so, es war wie eine Sucht nach dem gewollten Unglück. Draußen scheinte die Sonne, ich wollte noch ein bisschen länger vor mich hin heulen. Grund für diese ungesunde Episode war ein Mädchen namens Mischa Barton in einer Serie namens The O.C., in der ihr immer wieder nur fieses Unglück widerfuhr, was sie in um so schönerem Leiden über sich ergehen ließ.

Und genau dieses Mädchen sorgte kurz später mit ein paar Bildern auch dafür, dass ich nur mehr in Schuhen von Keds durch die Welt laufen mochte. Seither sind viele Jahre vergangen, und nach einer lange währenden großen Liebe für weiße und blaue Leinenschuhe aus dem Hause Keds habe ich das amerikanische Label wieder für einige Zeit aus den Augen verloren.

Völlig zu Unrecht, wie sich jetzt herausstellte.

Von Fannis Jugend zu Mischa Barton zu Taylor Swift und zurück nach Berlin: Gedanken zur Herbst-Kollektion 2014 von Keds auf PonyDanceClyde

Von Fannis Jugend zu Mischa Barton zu Taylor Swift und zurück nach Berlin: Gedanken zur Herbst-Kollektion 2014 von Keds auf PonyDanceClyde

Von Fannis Jugend zu Mischa Barton zu Taylor Swift und zurück nach Berlin: Gedanken zur Herbst-Kollektion 2014 von Keds auf PonyDanceClyde

Von Fannis Jugend zu Mischa Barton zu Taylor Swift und zurück nach Berlin: Gedanken zur Herbst-Kollektion 2014 von Keds auf PonyDanceClyde

Von Fannis Jugend zu Mischa Barton zu Taylor Swift und zurück nach Berlin: Gedanken zur Herbst-Kollektion 2014 von Keds auf PonyDanceClyde

Denn letzte Woche lud der amerikanische Sneakers-Held aus meiner Jugend in Berlin zum Begutachten der neuen Kollektion zum Herbst 2014. Ich kam ohne viel zu erwarten, nur um komplett überrascht zu werden. Und zwar nicht von den vielen schönen Menschen und klitzekleinen Burgern, die auf so einer Veranstaltung nun einmal dazu gehören, sondern von einer Schuh-Brand, die ich so gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Wieso eigentlich nicht? Keds macht schließlich allergrößten Sinn in meiner Garderobe – war doch meine Leidenschaft für gemütliches Schuhwerk erst in den letzten Jahren so richtig aufgeflammt.

Und trotz einer Singlewohnung voll mit Sneakers waren die Favoriten aus der Keds Herbst-Kollektion schnell gefunden: Das klassische Keds-Modell “Champion”. Aber bitte nicht mehr in weiß oder navy wie noch 2007, inzwischen darf’s gern etwas wilder zugehen. In der Slither-Variante aus herrlich weichem Leder und mit glänzendem Reptilien-Muster darf der Klassiker gern zurück in meinen Schuhschrank wandern. Gleich in zwei Farbvarianten gibt’s den neuen Herbst-Liebling: schwarz und braun.

Mit nach Hause durfte der Keds Champion Pull Up Leather Sneaker in Burgunderrot. Ein Farbton, der in meiner Garderobe ansonsten komplett fehlt, wo er doch so laut “Herbst!” schreit und sich nebenbei auch als Dekorationsgegenstand ganz gut macht, nicht? Auch richtig fein: der Champion in black on black on black – auch aus Herbsttauglichem Leder, na klar.

Der Keds Champion im Herbst 2014

Und was ist eigentlich aus Mischa geworden?

Fast egal, oder? Ich will auch mit diesen schnieken neuen Schuhen lieber aussehen wie ich 2014 als wie Mischa Barton 2005. So schnell kann’s gehen: von meiner Jugend zu Mischa Barton zu Taylor Swift und zurück nach Berlin im heute.

 

Und ein komplettes Outfit für die ersten Herbsttage haben wir auch schon!

Fanni liebt das Internet, ihren Kiez in Neukölln, Schaukelstühle, italienisches Essen und Musik, die sie auf dem Sofa hüpfen lässt. Sie kann schneller Bier trinken als alle anderen, verträgt aber außer Mexikaner keine Kurzen.

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