Hallo 2014 – du sexy Stück!

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Nur die vereinzelten Böller, die noch durch Berlin-Neukölln hallen, und der von den Überresten des Feuerwerks rot gefärbte Boden erinnern an die vergangene Silvesterparty. Ansonsten kehrt das Leben langsam aber sicher zur Normalität zurück (und die Kapazität meines Magens sollte das auch so langsam tun). Aufmerksame Leser merken jetzt natürlich sofort, dass wir uns für unser Baby PonyDanceClyde für 2014 etwas ganz Neues vorgenommen haben – wie wir uns unser 2014 sonst so vorstellen lest ihr hier …

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1 Sprechen Sie Deutsch?

Seit einer heissen Sommernacht in der Küche unserer ehemaligen WG-Wohnung im August 2011 gibt es PonyDanceClyde nun schon, und wenn man so zurückdenkt ist da ganz schön viel passiert. Die größte Veränderung gab es aber erst im Herbst 2013: ein schniekes neues Design und ganz neue Themen, die PonyDanceClyde komplett machen. Aber jetzt, wo unser Baby größer als ein kleiner Musikblog geworden ist, fühlt es sich plötzlich nicht mehr ganz richtig an, auf Englisch zu schreiben, was anfangs durch unser gemeinsames Leben im Ausland und komplett englisch-sprachiges Studium eigentlich selbstverständlich war. Und deshalb hören wir auf unsere kugelrunden Bäuche und versuchen uns eine Weile in der Muttersprache – und gucken was passiert.

 

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2 Mehr Lesen

Nicht, dass ich mein Feedly nicht lieben würde, der grüne Reader versorgt mich brav täglich mit einem großen Haufen Inspiration, aber so ein richtiges Buch verspricht etwas ganz anderes: mit der Decke auf’s Sofa und Kopfkino an, Welt aus. Nach dem ganzen schnellen Durchklicken und ‘save for later’ ist das fast so entspannend wie ein Spa-Tag – und dabei doch eigentlich so leicht zu haben.

 

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3 Öfter mal auf’s Meer starren

Das mit dem viel Reisen kriegen wir meist ja noch ganz gut hin, das mit dem richtig entspannen dafür umso weniger. Und so musste ich spätestens nach unserem 4.000 km starken Roadtrip im letzten Sommer einsehen: so ein Strandurlaub hat auch was für sich. Deshalb soll es dieses Jahr mindestens eine Woche Meer geben, und Pool, und gutes Essen, und gute Bücher, und sonst nicht sehr viel. Julia plant außerdem in einem Australienurlaub ihre Surfskills wieder aufzupolieren, so richtig mit dem Salzwasser-Inhalations-Komplettprogramm. Mehr Meer.

 

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4 Richtig kochen lernen

Während wir endlose Listen von unseren liebsten Plätzen zum Essen schreiben könnten, ist das zuhause Essen in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen. Das führt so langsam zu peinlichen Überforderungszuständen, sobald es in der eigenen Küche mal wieder zur Sache geht, und das einzige Fleisch, an das ich mich wirklich gern herantraue, ist Bacon. Wie bei dieser Kreation – ich nenne sie Birnen mit Bacon-Freunden. Zwar überhaupt nicht zu verachten, aber da ist noch deutlich Spielraum nach oben. Deshalb gab es dieses Buch zu Weihnachten, und 2014 dann hoffentlich häufiger Einladungen an den heimischen Esstisch.

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5 Das Brett ausführen

Dank Berlins vollem Event-Kalender schaffen wir es vor lauter Freizeitstress viel zu selten zu den Dingen, die nach einem langen Arbeitstag wirklich gut tun. Deshalb: nach Feierabend öfter mal raus auf’s Board, mit Julia übers Tempelhofer Feld cruisen und zwischendurch ein paar Würstchen aus der Hasenschänke verdrücken.

 

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6 Auf Heimaturlaub

Für die meisten von uns sieht das so aus: Zurück in der Heimat wachsen kleine Verwandte auf, Freunde bauen plötzlich Häuser und die Eltern bleiben auch nicht die Jüngsten. Währenddessen sitzen wir hier in Berlin, vor lauter Freizeitstress saust die Zeit nur so an einem vorbei und unermüdlich versprechen wir uns und den anderen, “ganz bald” mal wieder vorbeizukommen. Ist ja eigentlich auch wirklich nicht so schwer, sich öfter mal in einen Zug zu setzen und ein Wochenende lang Heimaturlaub zu machen. Echt jetzt.

 

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7 Zeit schlauer nutzen.

Es ist doch wirklich verflixt. Mit unseren crazy 60-Stunden-Wochen kommen wir in unserem hippen Medien-Universum eigentlich zu nichts. Manchmal danke ich dann Gott, der sicherlich für die tollen Öffnungszeiten von REWE verantwortlich ist, denn wer auf diese Welt hat den überhaupt vor 20 Uhr Feierabend? Deswegen habe ich mir vorgenommen effizienter zu sein. Für mich. Das heißt im Klartext am Wochenende nicht wie ein toter Sack vor Facebook zu hängen, sondern öfter mal einen halben Tag nach Brandenburg zu fahren, Waldluft zu schnuppern, einzuatmen, nachzudenken. Öfter mal zu sagen: Hey heute gehe ich verrückter Mensch einfach mal um 18 Uhr nachhause, weil ich es kann! Weil es keinem was bringt, wenn man nur noch minimal konzentriert auf Sparflamme vor seinem Rechner hockt. In diesem Sinne:

 

Happy New Yeah ihr Tollen, macht das Allerbeste draus!

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Fanni liebt das Internet, ihren Kiez in Neukölln, Schaukelstühle, italienisches Essen und Musik, die sie auf dem Sofa hüpfen lässt. Sie kann schneller Bier trinken als alle anderen, verträgt aber außer Mexikaner keine Kurzen.

4 Comments

  • Reply January 3, 2014

    fango

    fantastomat! das wird mein lieblingsjahr :) viel erfolg euch!

  • Reply January 4, 2014

    Dominic

    Meine Lieben, sehr schöne Ideen für das neue Jahr und ich hoffe, ihr kriegt das hin, ohne mehr Stress zu haben. Bin gespannt, wie das mit dem Deutsch hier läuft, hoffe für euch, dass es gut funktioniert.

    Frohes Neues!

  • Reply January 6, 2014

    Matze

    Löbliche Vorsätze, grandioses GIF! Frohes Neues, ihr Ponies :)

  • […] ihr euch? Im Januar hatten wir uns einiges vorgenommen für das neue Jahr. Schön und gut und viel zu schnell wieder vergessen. Damit wir das auch […]

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