Glücklichmacher-Musik: Erlend Øye ist zurück – mit “Rainman”

Im Juni hat er uns ein bisschen das Herz gebrochen, dieser Erlend Øye. Eigentlich nicht nur ein bisschen. Nachdem schon seine viel zu schöne Indie-Folk-Band mit dem brutal guten Namen Kings of Convenience klammheimlich aufs Eis gelegt wurde, gab der Norweger Mitte 2014 bekannt, dass auch der (von mir noch viel heißer geliebte) Nachfolger The Whitest Boy sich aufgelöst hat. Getrennt, einfach vorbei.

Und dann die gute Nachricht: er ist zurück, kommt wieder, hat uns und die Musik nicht vergessen! Ein großes Aufatmen war da allerorten zu hören – und Vorfreude, denn Erlend Øye veröffentlichte auf seinen neuen Solo-Pfaden direkt mal ein ganzes Album. “Legao” erschien am 3. Oktober und ist hier zu haben. Aktueller Lieblingssong?

Loving you is like waiting for the rain to come

Ganz klar “Rainman”! Die Single-Auskopplung kommt mit einem ganz entzückend illustrierten Video daher, das an die Visualisierung von Chet Fakers “1998” erinnert und uns bei genauem Hinhören mit dem Erlend Øye-typischen Songwriting ohne Umschweife erklärt, dass sich das Leben auch ganz anders angehen lässt, als wir das in unseren festgefahrenen Köpfen immer für richtig halten.

Und auch wenn das nicht so eben in der Dauer eines Songs in unseren Kopf geht lohnt es, Erlend Øye etwas mehr Gedankenpower zu schenken. So war der letzte Samstagvormittag extra schön, weil im ZEIT Magazin ein Portrait des Ausnahme-Künstlers steckte, das Erlend und sein neues Leben auf Sizilien zeigt. Und online noch dazu eine Akustik-Version von “Rainman” in petto hat.

Unser letztes Lieblingsvideo war ein Roadmovie mit den schwedischen Girl von Say Lou Lou.

Fanni liebt das Internet, ihren Kiez in Neukölln, Schaukelstühle, italienisches Essen und Musik, die sie auf dem Sofa hüpfen lässt. Sie kann schneller Bier trinken als alle anderen, verträgt aber außer Mexikaner keine Kurzen.

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