Ein Walk-In Museum für Fatboy Slim’s Rocafeller Skank: Bose Behind The Sound

Es gibt immer wieder im Leben – diese Songs, die für eine Zeit stehen, wie materielle Memorabilia es nur selten vermag. Zum Glück, denn wo kämen wir hin ohne diese vertonten Erinnerungen? Und bin mal so frei und behaupte aus dem Bauch raus: bei Rocafeller Skank dürfte es dem ein oder anderen hier genau so gehen. Kopfkino an!

Wenn ich Fatboy Slim höre, spult sich in meinem Kopf der Sommerurlaub 2008 ab: bepackt mit einem Bikini für jeden Tag, einer Ukulele und meinen besten Freundinnen fuhr ich mit Zwischenstopp am Lago Maggiore durch Südfrankreich, um diese sowieso schon ziemlich guten Wochen mit ein paar Tagen Surfen am Atlantik samt morgendlichem Yoga am Strand zu krönen. Dabei immer in den Ohren – ihr habt’s erraten – Mr. Fatboy Slim mit seinem Album “You’ve Come A Long Way Baby“.

Nachdem wir schon Bloc Party’s Kele und The Hives zuhause besuchen durften macht Bose mit dem dritten Video zu “Behind The Sound” jetzt einen Ausflug nach Brighton zu Norman Cook. Der inzwischen etwas angegraute Mann hinter Fatboy Slim zeigt uns den Ort, an dem alles begann – wie ein begehbares Museum wirkt der winzig kleine Raum, in dem die Soundschnipsel aus Rocafeller Skank auseinandergenommen und wieder zusammengefügt wurden. Aus heutiger Perspektive kaum vorstellbar, wie sich Cook und sein partner in crime Damian Harris fühlten, als sie Rocafeller Skank das erste Mal in ihrem kleinen Club spielten. Und nur kurze Zeit später zog sein Sound Tausende zu einer riesen Party an den Strand von Brighton. Seht selbst:

Wer das Video nicht sehen kann pausiert bitte einmal kurz den Ad-Blocker.
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In der letzten Folge von Behind The Sound ging’s mit The Hives ins schwedische Kaff.

Alle Lieblingslieder von heute und gestern gibt’s hier.

Fanni liebt das Internet, ihren Kiez in Neukölln, Schaukelstühle, italienisches Essen und Musik, die sie auf dem Sofa hüpfen lässt. Sie kann schneller Bier trinken als alle anderen, verträgt aber außer Mexikaner keine Kurzen.

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