Berge und Beats: Snowboarden im Allgäu mit der UE MEGABOOM

Bevor ich diese Geschichte erzähle, muss ich gleich zu Beginn eines klar stellen – denn ansonsten versteht hier keiner, was an diesem Wochenende wirklich passiert ist. Auch wenn ich es nur sehr ungern zugebe, an dieser Stelle muss es raus: ich bin ein Schisser. Echt jetzt. Ein riesengroßer Angsthase.

Nur weil ich nicht wusste was hier auf mich zukommt habe ich mich deshalb auf diesen kleinen Ausflug mit Ultimate Ears eingelassen. Das Wochenende kam ja auch so unschuldig daher: drei Tage im Schnee, ein Snowboard-Contest, die neue UE MEGABOOM in Bedingungen testen, wie sie für eine nimm-mich-überallhin-mit-Boombox wie diese gemacht sind.

Es ging auch gemütlich los, mit einer erstaunlich schnellen Anreise nach Nesselwang über München (ich sollte mein Argument überdenken, warum das mit dem Snowboarden einfach nicht geht, wenn man in Berlin lebt.), der Ankunft im entspannten Explorer Hotel Neuschwanstein direkt an der Piste und einem gemütlichen Abend mit einer politisch inkorrekten Kellnerin und großen Tellern voll dampfender Käsespätzle.

Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: wie sehr mich das Wochenende mit der UE MEGABOOM noch herausfordern würde, an meine Grenzen zu gehen…

Berge und Beats: Im Allgäu mit der UE MEGABOOM – PonyDanceClydeBerge und Beats: Im Allgäu mit der UE MEGABOOM – PonyDanceClyde

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Die Sache mit dem Angsthase in uns

Herzrasen vorprogrammiert

Jetzt könnte man sich fragen, was an diesem Wochenende eigentlich noch so aufregend wurde – das Snowboarden war es nicht (siehe unten) und schließlich geht es hier trotz dem lauten Namen doch um eine eher ungefährliche Boombox. Aber ich sagte es ja bereits: da ist die Sache mit dem Angsthasen in mir drin.

Der wurde beim Testen der UE MEGABOOM unter Live-Bedingungen noch ordentlich herausgefordert, denn nach gemütlichem Zuschauer-Dasein beim Red Bull Wir Schanzen Contest hieß es: Schneeschuhe angeschnallt und Stirnlampe aufgesetzt. Wir sollten den Berg also höchstpersönlich runterlaufen anstatt mit der sicheren Gondel zu fahren, wäre ja auch stinklangweilig, nicht?

Also los. Im dunkeln. Im Wald. Ich wiederhole: IM DUNKELN! Herzrasen war da vorprogrammiert, ihr merkt es schon. An der Mittelstation angekommen wurden die komischen Schneeschuhe abgeschnallt, man könnte also meinen, das Gröbste sei geschafft und die Aufregung vorbei. Aber nix da – nach einer klitzekleinen Verschnaufpause ging es genau so herausfordernd weiter: Rodeln heißt der nächste Programmpunkt, natürlich auch wieder im dunkeln, auch wieder im Wald.

Und weil man sich auf so einem Ein-Mann-Schlitten schließlich schlecht konstant an der Reisebegleitung (aka Janos IAmNoSuperman) festhalten kann war die Aufregung diesmal noch größer: ich musste irgendwie alleine durch diesen Wald kommen. Und ich kam durch den Wald: quietschend, singend, na gut, manchmal auch schreiend. Wie das ging? Ich schiebe alles auf die laute Feelgood-Musik aus der UE MEGABOOM, die meine nächtliche Rutschfahrt durch den Wald laut wummernd begleitete.

Weil Musik eben alles besser macht. Immer.

Cheers darauf!

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Größer, geiler, lauter: die UE MEGABOOM

Warum die Welt noch eine Boombox brauchte

Die neue Boombox aus dem Hause Logitech hat es also geschafft, mir gleich zwei meiner Ängste zu nehmen, wenn auch vielleicht nur für eine Nacht. Neu ist hier aber nicht alles: Letzten Sommer haben wir bereits das Vorgängermodell UE BOOM im Selbsttest auf’s Härteste geprüft, wie das ausging wisst ihr ja vielleicht noch.

Seither sind die Boomboxen von Ultimate Ears zu einem ständigen Begleiter meines Alltags geworden: hüpfe ich morgens in die Dusche wird die Boombox schnell über Bluetooth mit dem iPhone gekoppelt – plötzlich wachen auch die Nachbarn auf. Sitze ich an einem heißen Sommertag auf dem Tempelhofer Feld – die UE MEGABOOM beschallt auch die Grillparty ein paar Hundert Meter weiter. Und wird abends mal wieder Netflix leer geschaut hält die Boombox auch kurzerhand als Surround Sound Anlage her. 

Und was genau kann jetzt die MEGABOOM, wenn die UE BOOM doch schon so ein Freund für alle Lebenslagen ist? Richtig: das gleiche. Aber eben in sehr viel lauter und auch ein bisschen besser, zum Beispiel dank über die App steuerbarem Equalizer. Und zu guter letzt: die UE MEGABOOM kann es sehr viel länger: 20 Stunden verspricht der Akku, und die hält er auch.

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Eine Angst zu guter Letzt

Kann ich überhaupt noch snowboarden?

Zum Finale wurde am Abreisetag dann gleich noch eine Angst bekämpft: die nämlich, dass ich das Snowboarden verlernt haben könnte. Mit der Vorstellung, dass ich mich plötzlich nur sitzend und rutschend vorwärts bewegend über die Piste quäle, kalte Zehen und schlechte Laune inklusive habe ich mich ordentlich verrückt gemacht. Bis ich dann nach einer geschlagenen halben Stunde Wartezeit am Lift und – vor allem: nach sechs Jahren Pause – endlich wieder auf dem Brett stand, das ich doch so liebe.

Mit dem Snowboarden ist es wie mit dem Fahrradfahren.

Und siehe da: mit dem Snowboarden ist es wie mit dem Fahrradfahren: Man verlernt es einfach nicht. Statt kalter Füße und Grummellaune gab es also schon nach den ersten Metern die typische Euphorie, die mich immer überkommt, wenn ich auf einem Snowboard stehe, die Knie locker mache und dieses eine große weisse Ziel vor mir sehe. Und dazu noch den ängstlichen Blick auf die Uhr. Zum Glück passen in drei Stunden auf dem Berg aber einige Abfahrten.

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 Tausend Dank an Ultimate Ears für die Einladung!

Danke für’s Fernweh? Bitte gerne. Und wir haben noch mehr Reisegeschichten.

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Fanni liebt das Internet, ihren Kiez in Neukölln, Schaukelstühle, italienisches Essen und Musik, die sie auf dem Sofa hüpfen lässt. Sie kann schneller Bier trinken als alle anderen, verträgt aber außer Mexikaner keine Kurzen.

1 Comment

  • Reply September 2, 2015

    Tobias

    ” Mit dem Snowboarden ist es wie mit dem Fahrradfahren” Ja fast, nur dass ich Fahrradfahren einfacher finde. Will aber mich bald mal wieder auf ein Snowboard trauen :)

    Gruß
    Tobi

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